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Bienenwachs ist die ökologischste Wachsart, die man im Haushalt verwenden kann. Stearin besteht aus tierischen (Schlachtabfällen) und pflanzlichen (z.B. Palmöl) Fetten und Paraffin ist ein Nebenprodukt der Erdölverarbeitung. Bienenwachs wird von den Bienen als Baumaterial im eigenen Körper selbst erzeugt und von dem Imkern aus hygienischen Gründen nach einer gewissen Nutzungszeit entnommen.



Die Aufbereitung ist sehr aufwendig. Die entnommenen und leeren Waben werden in einer Dampfwachsschmelze erhitzt und eingeschmolzen. In mehreren Reinigungsdurchläufen werden jegliche Fremdstoffe entfernt, so dass ein natürlicher und vielseitiger Rohstoff entsteht.



Bienenwachs ist sehr wertvoll und wurde durch billiges Kunstwachs ersetzt. Dies ist zum Glück nicht überall möglich bzw. gewünscht:

In der kosmetischen und pharmazeutischen Industrie (z.B. in Cremes, Salben und Lippenstiften – i.d.R. durch „enthält echtes Bienenwachs“ werblich gekennzeichnet).

In der Lebensmittelindustrie wird es als Überzugs- und Trennmittel verwendet und trägt die Bezeichnung E 901 in den Zutatenlisten (z.B. Fruchtgummiprodukte auf Gelatinebasis).

In der chemisch-technischen Industrie bei Wachsfarben oder Imprägniermittel.

Und natürlich die natürliche Kerzenfabrikation von hochwertigen Kerzen.

Blockwachs

Im Spenden von Licht lag die frühere herausragende Bedeutung des Bienenwachses, das im Mittelalter als Zahlungsmittel akzeptiert war. Die älteste bekannte Bienenwachskerze (1. Jahrhundert) kann noch heute in der französischen Stadt Vaison la Romaine bewundert werden. Schon damals galt das Abbrennen von Bienenwachskerzen als Luxus und so konnten sich nur die Kirche und der Adel diese Lichtquelle leisten. Allen anderen Bevölkerungsgruppen waren die rußenden und stinkenden Kerzen aus Talg und Fett vorbehalten. So verwunderte es nicht, dass das Hauptprodukt der damaligen Imker Bienenwachs war, nicht der Honig.



Bienenwachs besteht in seiner reinen Form aus über 300 Bestandteilen (chemisch gesehen) und schmilzt bei etwas über 60 Grad. Ursprünglich (direkt nach der Erzeugung) ist er weiß. Erst durch die Anreicherung mit Honig, Pollen und/oder Propolis durch die Bienen wird es gelb bis braun. Durch diese natürlichen Zusatzstoffe duftet eine Bienenwachskerze ganz leicht.



Wir können nur für unsere Bienenwachskerzen sprechen: Bienenwachskerzen sind ein Naturprodukt und unterliegen kleinen natürlichen Schwankungen. Wir sind bestrebt diese leichten Variationen auszugleichen. Doch nach unseren Qualitätsmaßstäben zeichnet sich so ein handwerkliches Naturprodukt erst aus. Es ist eben kein industrielles Massenprodukt.









Teelichter                                Bienenwachs und Pollen









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